Reutlinger General-Anzeiger
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#AnkeUnterwegs

Urban Gardening: Gurken im Vorgarten

Nadine und Benny wollten nur ein bisschen ihren Vorgarten verschönern – dann hat’s immer mehr Spaß gemacht. Jetzt haben sie ein 1-A-Hochbeet.

Die beiden wohnen seit gut einem Jahr in ihrer Wohnung in Reutlingen. Zum Haus gehört ein Vorgarten. Und der, fanden beide recht schnell, könnte ein bisschen Pflege gebrauchen. Vielleicht ein, zwei Gemüsepflanzen und ein paar Blumen in die Ecken? Bei den Nachbarn kam ihre Idee gut an. Sogar so gut, dass eine ihrer Mitbewohnerinnen meinte: „Wir könnten doch gleich ein Hochbeet anlegen – das hätte ich eh nächstes Jahr mal in Angriff genommen“. Ok, dann konnte es ja losgehen!

Auch Mais haben Benny und Nadine gepflanzt. Foto: all

Hochbeet im Juni

Einziges Problem: Ihr Startschuss fiel nicht in die ideale Pflanzzeit. Normalerweise machen sich Gartenfreunde schon im April ans Werk, nicht im Juni, wie Nadine und Benny. Würden ihre Pflanzen jetzt noch gedeihen? „Das war uns nicht so wichtig. Wir sahen das mit dem Hochbeet als Test. Einfach mal probieren, was rauskommt!“, meint Benny.

Also: Ärmel hoch und ab ins Bauhaus. Der Bausatz war dann schnell mit dem Akkuschrauber zusammengeschraubt. Jetzt kam die erste Schwierigkeit: Alles schön und gut, wenn man kurz mal einen Pflanzkasten in den Garten stellt. Aber wie füllt man das Ding? Schließlich mussten an die 900 Liter Erde und anderes in den Hohlraum geleert werden.

Der Vorgarten ist zwar nicht sehr groß. Trotzdem passt das Hochbeet prima. Foto: all

Wie füllt man ein Hochbeet?

„Die Infos über die drei Füllschichten standen praktischerweise auf der Verpackung des Bausatzes“, betont Nadine. Und das waren satte 21 Säcke à 40 Liter: sieben Säcke Holz-Hackschnitzel, sieben mit Kompost und sieben mit Hochbeet-Erde.

„Habt ihr lange dazu gebraucht?“, frage ich Benny. „Nein“, sagt er, “die ganze Aktion war schon nach einem Tag erledigt.” Die Samen, die Nadine und Benny verwenden wollten, hatten sie bereits schon länger im Keller: Gurken, Radieschen, Mais. 

Der nährstoffreiche Boden tat auch den Gurken sichtbar gut. Foto: all

Die erste Ernte

„Wir hatten einfach Spaß daran, mal was zu probieren, was vielleicht nicht gleich super funktioniert“, meint Benny. Ihr Mut zum Wagnis ist belohnt worden: „Im Juli haben wir tatsächlich was geerntet: fünf, sechs super leckere Radieschen!“, lacht Nadine. Und im August waren auch die Gurken reif. Alles in allem sicher keine Mega-Ernte. Aber was zählte, war der erste Gärtnererfolg im neuen Zuhause! „Es ist einfach nur schön, wie sich der Vorgarten verändert hat“, finden sie.

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