Reutlinger General-Anzeiger
Fertighaus
Im SchwörerHaus-Park haben Frank und Manuela das Vorbild für ihr Traumhaus gefunden. Foto: SchwörerHaus

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Kann ich mein Fertighaus individuell planen?

Die Frage haben sich Manuela und Frank Hager auch gestellt. Ein Fertighaus, das am Ende eben nicht wie ein Musterhaus aussieht? Geht das? Hier ihre Baugeschichte.

Viele Menschen denken, dass man ein Fertighaus nicht individuell bauen, sondern lediglich Standardmodelle auswählen kann. Etwa im Musterhauspark und im Hauskatalog des Herstellers. Doch manchmal passt das favorisierte Haus nicht zu den eigenen Möglichkeiten. Seien es die Bauvorschriften, die das gewählte Modell nicht zulassen, seien es die finanziellen Möglichkeiten: Nicht immer ist mein Traumhaus dasjenige, das ich auch realisieren kann.

Wer soll das individuelle Fertighaus entwerfen?

In diesem Fall ist es ratsam, sich Alternativen zu überlegen. Am sichersten informierst Du Dich bei Deinem Fertighaus-Hersteller über dessen Individualisierungsangebote. Best Practice-Beispiele gibt es  auch bei SchwörerHaus. Der Fertighausprofi aus Hohenstein passt Traumhäuser individuell auf die Bedürfnisse der künftigen Bauherren an. So auch geschehen bei Familie Hager.

Frank und Manuela Hager haben im Musterhauspark von SchwörerHaus ihr absolutes Lieblingshaus gefunden: Das Schöner-Wohnen-Haus mit moderner, fließender Raumaufteilung, Flachdach und kubischer Bauhaus-Optik und rund 150 Quadratmetern Wohnfläche.

SchwörerHaus
Frank und Manuela haben genau das Fertighaus bekommen, das sie wollten – zugeschnitten auf ihre Wünsche und Möglichkeiten. Foto: SchwörerHaus

Liebe auf den ersten Blick – Bedenken auf den zweiten

„Als wir bei SchwörerHaus auf das Schöner Wohnen-Haus stießen, wussten wir sofort: So wollen wir bauen – klare Formensprache, ungewöhnliche Fensterformate, strukturierte Architektur. Wir wussten aber auch: Dieses Haus können wir uns niemals leisten“, erinnert sich Frank Hager. Der für die Region zuständige Schwörer-Bauberater sowie Architekt Mario Boss, sahen das anders. In der Folge entwarf man für die Baufamilie ein Eigenheim auf Basis des Schöner Wohnen-Hauses, aber deutlich kleiner in den Abmessungen und mit einem auf das Baubudget und die Wohnwünsche seiner Kunden angepassten Grundriss. Wesentliche äußere Merkmale hat der Planer übernommen, darunter vor allem solche, die das Haus für das junge Paar zum Unikat machten. Ihr Haus sollte elegante Luftbalken im Außenbereich erhalten, ungewöhnliche Fenster und eine kombinierte Putz-Holzlamellenfassade.

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Ihre Lösung: ein Fertighaus auf kleiner Fläche

Verändert wurde vor allem die Wohnfläche: 110 statt bislang 150 Quadratmeter Fläche sollten im   Haus entstehen. Auf diese Weise wollten Frank und Manuela deutlich Kosten einsparen, ohne von ihrem Idealbild abrücken zu müssen. Dank einer durchdachten Raumplanung haben sie ihr Ziel erreicht: Genau wie im größeren Musterhaus ist das Erdgeschoss offen und hell gestaltet. Wohn-, Essbereich und Küche gehen fließend ineinander über. Es blieb ebenfalls genügend Platz für Kaminofen, Frühstückstheke, Speisekammer und Gästebad. Eine Platz sparende Podesttreppe führt ins Obergeschoss, wo trotz der Flächenreduktion drei geräumige Zimmer samt Ankleide und Bad entstanden sind. Hier sorgen überlegt angeordnete Fenster für Leichtigkeit.

Im Erdgeschoss gehen Wohn- und Essbereich fließend ineinander über. Durch die großen Fenster entsteht ein weites Raumgefühl. Foto: SchwörerHaus

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Im Erdgeschoss gehen Wohn- und Essbereich fließend ineinander über. Durch die großen Fenster entsteht ein weites Raumgefühl. Foto: SchwörerHaus

Sogar coole Details blieben erhalten

Besonders beim Thema Licht haben die Planer keine Abstriche an Design und Funktionalität gemacht.  So sind die Fenster wie Bilderrahmen in die Fassade gesetzt – unten graue Fensterrahmen zu weißem Putz, oben weiße Fensterleibungen in grauer Fassade. Im Hausinneren sind die Fensterausschnitte genau auf die Raumnutzung abgestimmt. „Vom Essplatz aus können wir auf zwei Seiten in den Garten schauen – einmal durch die Terrassentüren, einmal durch ein tiefer gelegtes Fensterband“, betont Manuela. Sie und ihr Mann finden, dass SchwörerHaus und ihr Architekt ihr kompaktes Bauvorhaben optimal umgesetzt haben. „Wir haben das Gefühl, ernst genommen worden zu sein, und für unser Geld das Optimum bekommen zu haben.“

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