Reutlinger General-Anzeiger
bauen auf dem land
Naturnah und doch alles andere als abgeschieden: Viele Käufer von ländlichen Domizilen nutzen ihr Home Office im eigenen Büro. Foto: mit freundlicher Genehmigung von Schwörer Haus

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Wohnen auf dem Land

Im Expertenbeitrag von Immobilien Dr. Holder erfährt man, welche Vorteile ein Hauskauf im Grünen hat: neben günstigen Preisen auch die digitalen Möglichkeiten.

Neuer Trend pro Landleben

Aus der Landflucht wird im digitalen Zeitalter die Stadtflucht. Längst sind Immobilien-Interessierte nicht mehr nur in Städten oder deren Umland auf der Suche nach geeigneten Immobilien. Sondern sie orientieren sich auch zunehmend am Angebot im ländlichen Raum. Die Gründe dafür sind vielfältig, die wichtigsten aber schnell aufgezählt: Beträchtliche Lebenshaltungskosten, der Mangel an Bauland und hohe Immobilienpreise verleiten vielen die Investition in der Stadt. Ein Trend, der sich seit einigen Monaten weiter festigt! Denn durch die zurückliegenden Lockdowns ist ein überzeugendes Argument pro Landleben dazugekommen: Viele Menschen können sich grundsätzlich vorstellen, von Zuhause aus zu arbeiten.

Vorteile des Home Office nutzen

Eine Fachfrau, die diese Entwicklung schon längere Zeit im Blick hat, ist Immobilienmaklerin Dr. Elisabeth Holder vom Immobilienbüro Immobilien Dr. Holder:„Der seit einigen Jahren bemerkbare Trend aufs Land wird durch den Homeoffice-Boom stark dynamisiert“, sagt die Immobilienexpertin mit Firmensitz in St. Johann. Seit der Lockdowns beobachtet sie vermehrt Anfragen nach Häusern und Grundstücken auf der Schwäbischen Alb und weiß von ihren Kunden: Das Homeoffice erleichtert die Entscheidung für ein Wohnen fern der Großstadt!

Naturnah und günstig wohnen

Dazu kommt die Möglichkeit, zu bezahlbaren Preisen sehr naturnah zu wohnen. „Gerade in der Pandemiezeit hat sich gezeigt: Wer über einen Garten verfügt, hat mehr Lebensqualität als Menschen in beengten und überteuerten Ballungszentren“, so Dr. Holder. Und die Kaufpreise seien auf dem Land weiterhin deutlich attraktiver.

Investitionen in digitale Infrastruktur

Dennoch bleibt für manchen Immobilien-Interessenten die eine oder andere Frage offen. Zum Beispiel nach der digitalen Infrastruktur: „Gibt es schnelles Internet?“, ist etwas vom Ersten, das viele Bauherren in spe wissen möchten. Ein Punkt, der auch Dr. Elisabeth Holder wichtig ist. Deshalb betont sie: „Die meisten ländlichen Gemeinden in der Region investieren schon seit langem in ihre Breitbandversorgung und sind dank staatlicher Förderungen auf einem guten Stand“.

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Besonders komfortabel gestaltet sich der Umzug aufs Land für Menschen, deren Beruf örtliche Flexibilität erlaubt. „Ob man im Vertrieb arbeitet, im IT-Bereich oder als leitender Angestellter – die digitale Kommunikation verkürzt die Wege“, so Dr. Holder. Genauso hätten Menschen einen Vorteil, die eh viel fahren müssen, wie Unternehmensberater oder Außendienstmitarbeiter. Aber auch Pendler profitierten von vielen Vorteilen. Zumal sie neben dem Auto ein weit verzweigtes ÖPNV-Netz nutzen können. Beispiel Knotenpunkt Bad Urach: Über Park & Ride könne man hier komfortabel den Zug Richtung Stuttgart nutzen, erklärt die Maklerin. Ähnlich sehe es Richtung Ulm und Oberschwaben aus: Hier könne man sogar direkt in Engstingen oder Münsingen zusteigen. Und wer in der wirtschaftlich starken Region Ulm arbeite, komme per Auto über die A 8 auch schnell ans Ziel.

Fakt ist, dass sich mehr und mehr Leute von einer Investition in eine ländliche Immobilie überzeugen lassen. Aber haben die Punkte, die dafür sprechen, auch Bestand? Dr. Holder ist sich in dieser Frage sehr sicher: „Wir befinden uns in einem Strukturwandel, der Digitalisierung und Mobilität betrifft. Und der geht noch lange weiter.“

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