Reutlinger General-Anzeiger
Osterkranz
Fast wie aus dem Baum gepflückt: Mit einem Osterkranz aus Moos und Zweigen holst Du Dir die Natur ins Haus. Foto: Elisabeth / stock.adobe.com

Garten

Natürlich schöner Osterschmuck

Eine fröhliche Osterdekoration zu gestalten ist nicht schwer. Die besten Materialien liefert Dir die Natur. Ankes Tipp: Frühlingskränze mit Moos und Blüten.

Variabel & einfach zu machen

Ein Klassiker unter den Osterdekos sind gebundene Kränze. Besonders hübsch wirken sie, wenn sie rein aus Naturmaterialien hergestellt sind. Für einen authentischen Osterkranz stehen Dir zurzeit Frühblüher, junge Zweige, Ranken und Moos Deko zur Verfügung.
Als Basis verwendest Du einen Rohling, den Du mit allem besteckst, was Dir gefällt. Kranzrohlinge lassen sich sehr einfach herstellen. Du brauchst nur biegsames Stützmaterial, zum Beispiel Korkenzieherhasel, Weide oder Mühlenbeckia. Zunächst legst Du mehrere Zweige neben- und übereinander, formst dann einen Kreis, den Du fest mit Bindedraht umwickelst. Alternativ bekommst Du Kranzrohlinge natürlich auch im Gartencenter oder im Baumarkt. Jedoch bist Du dann an Standardgrößen gebunden.

Zweige neben- und übeinanderlegen und dann mit Bindedraht fest zusammenbinden. Dein Kranzrohling lässt sich anschließend prima dekorieren. Foto: Dremel / DIY Academy

Osterkranz #1: Natürlicher Frühlingsbote

Kränze, die mit viel Grün gestaltet sind, holen die aufkeimende Natur direkt ins Haus. Den Kranzrohling kannst Du aus Weidenzweigen formen, welche Du mit frischem Moos bedeckst. Eine luftige Note erhält Dein Kranz durch feine Rankenpflanzen. Verwende zum Beispiel junge Efeuzweige oder kleinblättrige Wiesenpflanzen, die Du locker dazubindest. Je mehr verschiedene Zweigarten Du verwendest, desto natürlicher wirkt Dein Arrangement.

Osterkranz
Traubenhyazinthen eignen sich gut als frische Farbtupfer auf Moos und Zweigen. Foto: Elisabeth / stock.adobe.com

Ankes Tipp: Harmonische Farbkombinationen

Setze nun bewusste Farbtupfer, zum Beispiel mit Traubenhyazinthen, Narzissen oder Krokussen. Stecke die Blumen vorsichtig in die Zwischenräume des Kranzes. Wichtig ist, dass Du bei der Wahl Deiner Blumen auf ein ausgewogenes Farbspektrum achtest. Blautonige Blühten am besten nicht mit leuchtendem Rot oder Orange kombinieren, sondern lieber mit Rosa oder Violett. Strahlende Farben eigenen sich dagegen gut als Partner zu Weiß und Grün. Einen heiteren Effekt bringen auch Zierfedern, die Du vereinzelt dazu steckst. Am Ende kannst Du Deinen Kranz mit einer Osterei-Kerze schmücken.

Osterkranz #2: Kleines Deko-Highlight  

Eine niedlicher Hingucker sind Mini-Kränze, mit denen Du Dein Osterfrühstück verschönen kannst. Platziere einfach an jedem Gedeck eines der kleinen Nester. Oder nutze die fröhlichen Arrangements als Ergänzung zu einem bunten Frühlingsstrauß in der Tischmitte.
Für den Kranzrohling eignen sich dünne Zweige, zum Beispiel von der Mühlenbeckia. Wegen ihrer Biegsamkeit heißt die Pflanze übrigens auch „Drahtstrauch“.

Blau gefärbte Eier erinnern an die Gelege von Amseln oder Singdrosseln. Besonders schön passen sie zu Vergissmeinnicht. Foto: Emmi / stock.adobe.com

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Blau gefärbte Eier erinnern an die Gelege von Amseln oder Singdrosseln. Besonders schön passen sie zu Vergissmeinnicht. Foto: Emmi / stock.adobe.com

Ankes Tipp: Miniblüten & Moos

Nun steckst Du Blumen in die Zwischenräume, welche farblich zu Deiner Tischdeko oder zu Deinem Frühlingsstrauß passen. Wichtig ist nur, dass die Blüten nicht zu groß sind. Gut eignen sich Traubenhyazinthen, Schneeglöckchen, Vergissmeinnicht, Schleierkraut, Gänseblümchen und Mini-Narzissen. In die Mitte Deines Osternestes legst Du etwas junges Moos und platzierst ein buntes Ei darauf. Achte beim Färben Deines Eis darauf, dass der Farbton später zu den Blüten passt. Schön wirken zum Beispiel rosafarbene oder blaue Eier zusammen mit Vergissmeinnicht.

Alternativ kannst Du auch eine Porzellanfigur, Plüschküken oder einen Schokohase in Dein Nest setzen. Es kommt nur darauf an, dass am Ende eine farbliche Harmonie mit den Blumen entsteht.

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