Reutlinger General-Anzeiger
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Foto: Clarissa von Anselm/pixabay.com

Terrasse & Balkon

Nix wie raus!

Barfuß, den Kaffee in der Rechten, das Tablet in der Linken und dann auf die Terrasse – wunderbar! Hier findest Du Tipps zur Gestaltung Deines Wohlfühlortes.

Balkon und Terrasse nur als Wäscheplatz? Kein Witz, das gibt‘s! Meine chinesische Freundin Lan hat mir erzählt, in China käme niemand auf die Idee, auf dem Balkon zu essen, geschweige denn zu feiern. Wie gut, dass wir da bessere Ideen haben! Draußen frühstücken, grillen & chillen – was gibt’s Schöneres? Als kleinen Vorgeschmack auf die Open Air-Saison findest Du hier coole Gestaltungstrends für draußen.

Fantasievoller Material-Mix

Mach Deine Terrasse zur Lounge! Sitzmöbel und Accessoires sind das A und O für ein gemütliches Ambiente im Freien. Besonders geeignet fürs Relaxen sind praktische Outdoor-Liegen. Sie sind mit festem Gestell oder als Freischwinger erhältlich und garantieren spontanes Urlaubsfeeling. Du kannst sie mit bunten Kunststoffstühlen kombinieren, um frische Farben auf Deine Terrasse zu zaubern. Und wenn‘s abends kühl wird, legst Du ein kuscheliges Lammfell auf Deine Stühle, schnappst Dir ne Decke… und bleibst einfach noch ein bisschen länger draußen.

Provenzalisch dank Zitrusbäumen

Magst Du den Duft mediterraner Kräuter? Dann dürfen die auf Deinem Balkon nicht fehlen. Tonkübel mit Oregano, Thymian und Rosmarin schaffen provenzalisches Flair, das Du am besten mit der Wahl Deiner Möbel hervorhebst. Filigrane Metallstühle und ein Tisch mit Mosaikplatte machen das Ambiente perfekt. Vielleicht hast du Platz für ein etwas höheres Spalier. Dann kannst Du hier Wein, Bougainvillea oder Clematis ranken lassen. Nicht fehlen dürfen außerdem mediterrane Gehölze: Zitrusbäumchen oder Oleander. Allerdings kannst Du sie nur verwenden, wenn Du Platz genug hast, um sie im Haus zu überwintern.

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Foto: Dehner

Buddhas Lounge

In der Ruhe liegt die Kraft. Wenn Du einen Teich oder Wasserlauf im Garten hast, hast Du schon gute Voraussetzungen für eine asiatische Terrassengestaltung. Denn Wasser spielt besonders in japanischen Gärten eine tragende Rolle. Alles dreht sich um Ausgeglichenheit und Harmonie. Daher eignen sich grüne Blattpflanzen, Bonsai und Bambus gut, um gestalterisch Ruhe zu schaffen. Kräftige Blühpflanzen wirken dagegen eher störend. Zusätzlich kannst Du den Minimalismus Deiner asiatischen Terrasse mit Buddha-Statuen oder Feuerschalen akzentuieren. Die gleichen Tipps gelten auch für Deinen Balkon. Da Du hier weniger Platz hast, nimm einfach ein Steinbecken oder eine Zinkwanne als Wasserreservoir, achte bei Deinen Balkonpflanzen auf farbige Zurückhaltung und wähle gezielt asiatische Accessoires.

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Foto: Alexander Stein/pixabay.com

Happy Feet – Dein Bodenbelag

Und nun zum Bodenbelag Deines Außenwohnzimmers: Schließlich laufen wir im Sommer gern ohne Schuhe herum, oder? Damit Du die Barfußzeit in vollen Zügen genießen kannst, empfiehlt sich ein angenehmer Bodenbelag. Im Prinzip kannst Du für Deine Terrasse folgende Materialien benutzen: Holz, WPC (Wood Plastic Composites), Betonstein, Naturstein, Keramikplatten, Klinker oder Kies sind die gängigsten. Dabei punktet Holz wegen seiner haptischen Qualitäten, ist aber relativ kostspielig und braucht regelmäßig Pflege.

Keramikfliesen und Platten aus Feinsteinzeug lassen sich besonders gut sauber halten, können aber rutschig sein. Waschbetonplatten sind kostengünstig, aber nicht so angenehm für die Füße.

Privacy ist Prio 1

Klar, ein Garten ist kein Park. Wenn Du auf Deiner Terrasse Deine Privatsphäre wahren willst, empfiehlt sich ein Sichtschutz. Dieser sollte aber auch Dein Naturfeeling nicht beeinträchtigen. Wie gehst Du am besten vor? Eine clevere Lösung ist eine Natursteinmauer ohne Mörtel, wie sie in südlichen Ländern üblich ist. In den Zwischenräumen der Trockenmauer gedeihen  Steingewächse und Ranken, wodurch das Ganze sehr natürlich wird. Auch Zäune aus Weidengeflecht oder Holzpalisaden können  dekorative Sichtschutzwände bilden.

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