Reutlinger General-Anzeiger
Holzböden
Paradies für Barfußfans und Bobbycarpiloten: Ein Fußboden aus Eiche ist nie kalt, wirkt ultra gemütlich und hält einiges aus. Foto: Admonter

Wohnen

Feeling wood!

Willst Du Deiner Wohnung ohne viel Aufwand zu einem gemütlichen Ambiente verhelfen, dann machst Du mit einem Parkett- oder Dielenboden alles richtig.

Gestalte Dein Home sweet Home!

Warm, kuschelig, hyggelig – Holzböden erfüllen nahezu alle Bedürfnisse an Behaglichkeit und Wohnkomfort. Gerade wenn die Abende kühler werden, punktet  er  mit unschlagbarem „Home-Sweet-Home“-Feeling. Daher wundert es nicht, dass Holz seit Jahrzehnten die Beliebtheitsskala der Bodenbeläge anführt. Für seinen Favoritenstatus gibt es noch eine Reihe weiterer Gründe.

Langlebigkeit von Holzböden

Wenn Du Dich für einen  Holzboden entscheidest, wirst Du voraussichtlich kein weiteres Mal über eine Bodenrenovierung nachdenken müssen. Denn hochwertige Holzfußböden sind maximal robust, abnutzungsresistent und bleiben in der Regel jahrzehntelang schön.

Holzböden
Sachlich in der Form, gemütlich im Material: Holzböden eignen sich bestens für individuelle Stil-Mixturen. Foto: Admonter

Wohlfühlfaktor des Naturbodens

Als natürliches Material verfügt Holz über eine sehr angenehme Haptik. Wer gern barfuß durch die Wohnung läuft, weiß das. Anders als Fließen oder Steinzeug zeichnet sich der Naturstoff durch eine warme Oberflächentemperatur aus. Das machen sich schon lange die skandinavischen Indoordesigner zunutze. Wer’s behaglich – und damit „Hygge“- mag, richtet sein Zuhause mit Holz ein.

Ist Dein Boden nach einigen Jahren nachgedunkelt, kannst Du ihn einfach abschleifen und neu versiegeln. Für die alltägliche Pflege gibt es daneben mittlerweile hochwirksame und schützende Reinigungsmittel.

Gehören Holzböden auch ins Bad?

Was viele nicht wissen: Auch im Bad ist Holz mit Einschränkungen nutzbar. Zwar stellt das Badezimmer spezielle Anforderungen an den Fußboden. Jedoch können Teak und thermisch behandelte Hölzer Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen gut tolerieren. Unter den heimischen Hölzern kann Eiche oder beim Mehrschichtparkett auch Zirbelkiefer und Lärche verwendet werden. Allerdings empfiehlt der Gesamtverband Deutscher Holzhandel auf einige Kleinigkeiten zu achten: Größere Mengen stehenden Wassers solltest Du vermeiden beziehungsweise aufwischenGenerell eignen sich Stehflächen – etwa am Waschbecken – eher als Flächen rund um Badewanne und Dusche. Je nach Beanspruchung  sollte regelmäßig nachgeölt werden.

Holzböden
Lärche gehört zu den weichen Nadelhölzern und punktet daher mit einer sehr angenehmen Haptik. Foto: Admonter

Welche Holzarten eignen sich für Deinen Boden?

  • Fichte, Lärche oder Kiefer gehören zu den Nadelhölzern und sind relativ weich. Daher solltest Du sie nicht für Bereiche wählen, die stark beansprucht werden. Also nicht im Flur wohl aber im Schlafzimmer.
  • Eichendielen gehören zu den absoluten Floor-Klassikern. Das Material verfügt über eine gute Elastizität und Robustheit. Es ist strapazierfähig, hart und resistent gegen Nässe und Fäulnis. Von daher kannst Du es in nahezu jedem Raum verlegen.
  • Ahorn gilt als besonders wertvolles Edellaubholz. Es ist robust, elastisch, druckfest und zäh – womit es zu den großen Allroundern unter den Bodenbelägen zählt.
  • Buche-Holzdielen punkten mit ihrer rötlichen Färbung, die die gemütliche Wirkung des Bodens besonders hervorhebt. Vorsicht aber bei schwankender Luftfeuchtigkeit, denn Buche neigt zum Schwinden und Quellen.
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